Diese Apfelringe sind wirklich aus Äpfeln. Kein Schaumgummi!

Bei einigen Wörtern ist scheinbar glasklar, was damit gemeint ist. Eines dieser Wörter ist „Apfelringe“. Vorsicht Falle: Denn hier wird es kaum einen Menschen geben, der mit dem Wort echte Äpfel verbindet. Woran man denkt, ist das grüne, saure Schaumgummi aus dem Süßigkeitenregal. Höchste Zeit, mit diesem Trugschluss aufzuräumen, denn aus Äpfeln kann man tatsächlich Ringe machen. Und die haben herzlich wenig mit ihren Namensvettern aus der Tüte zu tun.

Dafür brauchst du:

  • 3-5 große Äpfel
  • 1 Ei
  • 240 ml Buttermilch
  • 120 g Mehl
  • 145 g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 5 g Zimt
  • 1 Prise Salz

So geht es:

  1. Wasche die Äpfel und schneide sie in dicke Scheiben.
  2. Entferne das Kerngehäuse, sodass ein schmaler Ring übrig bleibt. Dafür kannst du es mit einem Glas ausstanzen.
  3. Tupfe die Äpfel mit etwas Küchenrolle ab, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgesogen wird und die Panade besser hält.
  4. Verquirle das Ei und mische es mit der Buttermilch.
  5. Mische Mehl, 30 Gramm Zucker, Backpulver, 2 Gramm Zimt und eine Prise Salz in einer Schüssel.
  6. Nun mischst du die nassen und trockenen Zutaten. Gut rühren, damit es keine Klümpchen gibt!
  7. Erhitze etwas Öl. Du brauchst keinen Topf voll mit Öl, die Ringe können auch in der Pfanne in einer recht dünnen Schicht Fett frittiert werden.
  8. Tauche die Apfelringe beidseitig in den Teig und frittiere sie, bis sie goldbraun sind. Auf einem Stück Küchenrolle kannst du das überschüssige Fett loswerden.
  9. Währenddessen mischst du die übrigen 115 Gramm Zucker und 3 Gramm Zimt und ummantelst die Apfelringe damit. Bon appétit!

Von diesen leckeren Kringeln könnte man direkt eine ganze Schale verputzen. Doch der Effekt ist wahrscheinlich derselbe wie bei den zähen Schaumgummis: Bauchschmerzen. Also teile die Schüssel besser mit ein paar Freunden. Und wenn sie leer ist, machst du ratzfatz ein paar neue Apfelringe.

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