Mit essbaren Käseschüsseln und Pastafüllung wird jedes Mahl zum Event.

Denk mal ganz scharf nach, womit man jede Mahlzeit noch besser machen könnte. Und, schon eine Idee? Alles mit Käse überbacken? Oder in Schinken einwickeln? Na ja, nicht ganz. Wir schlagen vor: weniger Abwasch durch essbares Geschirr! Einen Anreiz, wie das aussehen könnte, gibt dir dieses schmackhafte Rezept.

Dafür brauchst du:

  • ca. 200 g Parmesan-Käse im Stück
  • 100 g Spaghetti
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Prise Salz

So geht es:

  1. Reibe den Parmesan und lege ihn in einer runden, flachen Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.  So backst du ihn bei 190 °C für sechs bis sieben Minuten bei Ober- und Unterhitze.
  2. Nach dem Backen löst du den noch heißen Käsefladen vom Backpapier und stülpst ihn über die Außenseite einer Schüssel. Der Schüsselboden zeigt dabei nach oben, die Öffnung ist verdeckt. So entsteht eine Schüsselform aus Käse. Das klappt aber nur, solange der Käse heiß ist, also husch!
  3. Während der Käse auskühlt, kochst du die Spaghetti al dente und hebst anschließend ca. 100 ml vom Pastawasser auf.
  4. In dieses Wasser gibst du nun die abgetropften Nudeln, das Olivenöl, das Salz und weiteren Parmesan-Käse und vermischst alles so lange, bis die Nudeln von einer cremigen Soße umhüllt werden. Solange die Pasta heiß ist, klappt das ohne Probleme.
  5. Schließlich richtest du die Pasta in der nun kühlen Käseschüssel an und bestreust sie mit etwas weiterem Käse.

Wer das Risiko liebt, greift sich die Schüssel ohne zusätzliche Unterlage, Fettflecken inklusive. Die nicht ganz so Risikofreudigen stellen sie vielleicht doch auf einen Teller. Der ist am Ende immerhin nicht ganz so schmuddelig, wie wenn man die Pasta direkt auf ihm serviert hätte. Einen kleinen Haken hat die Sache doch noch: Ein etwaiges Dessert sollte man besser nicht in der Käseschüssel servieren – außer man ist experimentierfreudig.

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