Aprikosen-Kuchen mit Puddingcreme: ein Kuchen-Rezept, süßer als Zucker!

„Summ, summ, summ“ ist eines der beliebtesten deutschen Kinderlieder. Es wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts komponiert. Ganz so alt ist dieses Rezept sicherlich nicht, aber auch dessen Bezugspunkt ist die Biene. Das ist allerdings nicht seine einzige Eigenschaft: Die Kreation ist außerdem noch leicht nachzumachen, dekorativ und nicht zuletzt herrlich saftig und fruchtig.

Dafür brauchst du:

Für den Biskuitteig:

  • 130 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Pflanzenöl
  • 60 g Wasser
  • 4 Eigelb
  • 6 geschlagene Eiweiß

Für die Puddingcreme:

  • 500 ml Milch
  • 2 Packungen Vanillepudding
  • 80 g Zucker
  • 600 g Schmand

Für die Glasur:

  • 500 g Aprikosenmarmelade
  • 150 ml Wasser
  • 6 Blatt Gelatine

Für die Dekoration:

  • 20 halbierte Aprikosen aus der Dose
  • 50 g geschmolzene Zartbitterkuvertüre
  • 15 g geschmolzene weiße Kuvertüre
  • gehobelte Mandeln

So geht es:

  1. Vermische für den Biskuitboden zunächst die trockenen Zutaten miteinander und schlage diese anschließend mit Öl, Wasser und Eigelb mit einem Handrührgerät schaumig. Hebe nun vorsichtig das geschlagene Eiweiß unter. Verteile den Teig in einem tiefen Backblech, streiche ihn glatt und backe ihn 15 Minuten bei 180 °C im Ober-und-Unterhitze-Modus.
  2. Kümmere dich nun um die Puddingcreme. Bevor du die Milch in einem Topf erhitzt, nimm ein paar Löffel davon ab und verrühre sie mit dem Puddingpulver und dem Zucker. Rühre diese Mischung mit einem Schneebesen in die Milch ein, ehe sie zu kochen beginnt. Rühre so lange weiter, bis sich eine sämige Konsistenz ergibt. Fülle sie in eine Schüssel und verrühre sie mit einem Handrührgerät sorgfältig mit dem Schmand. Die Creme verteilst du anschließend ebenmäßig auf dem ausgekühlten Biskuit.
  3. Für die Glasur verrührst du Marmelade und Wasser bei schwacher Hitze in einem Topf. Rühre dann die Gelatine unter. Verteile die Marmeladenmischung danach auf der abgekühlten Puddingcreme.
  4. Jetzt kommt der dekorative Teil, d.h. derjenige, der endlich die Biene ins Visier nimmt: Lege dafür zunächst die Aprikosenhälften mit der flachen Seite nach unten auf eine mit Back- oder Butterbrotpapier ausgelegte Arbeitsfläche. Fülle dann die flüssige dunkle Kuvertüre in einen Einwegspritzbeutel und schneide die Spitze möglichst kurz ab, sodass du genau damit arbeiten kannst. Verteile die Schokolade nun über jeder Fruchthälfte, indem du die Spritztüte in Bahnen über jede Aprikose führst. Die Aprikosen erhalten so braune Streifen.
  5. Dann tauchst du den Löffelrücken in die Kuvertüre und machst damit einen kleinen Klecks vor oder hinter die Querstreifen, damit das Bienchen auch ein Gesicht bekommt. Für die Augen tauchst du nun das stumpfe Ende eines Schaschlikspießes in die weiße Kuvertüre und machst damit nebeneinander zwei Tupfer auf die obere Hälfte der dunklen, inzwischen fest gewordenen Schokolade. Als i-Tüpfelchen für die Augen tauchst du jetzt das spitze Spießende in die dunkle Kuvertüre. Wenn du damit behutsam Mini-Tupfer auf die weißen Tupfer machst, erhält das Tierchen sogar Pupillen. Um das tierische Kunstwerk zu vollenden, machst du nun hinter dem ersten Schokoladenstreifen über den Augen mittig einen kleinen Einschnitt mit einem Messer und setzt die Fühler in Form von zwei Mandelblättchen hinein.
  6. Jetzt musst du die dekorierten Aprikosen nur noch auf der Glasur verteilen und das Werk kalt stellen.

Interessant, dass Bienen im Allgemeinen gerne als Vorlagen für Kuchenideen dienen. Man denke nur an den berühmten Bienenstich! Vielleicht, weil die kleinen Brummer – wie viele Menschen – Süßschnäbel sind und wie magisch von zuckrigen Leckereien angezogen werden? Im Prinzip ist es unwichtig. Hauptsache, wir danken ihnen dafür, dass sie unsere Kreativität genug anregen, um leckere Kuchenrezepte zu kreieren.

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