Mit einem Zahnstocher werden diese Kekse zum größten Hingucker.

Warum sich „auf den Keks gehen“ umgangssprachlich etabliert hat, ist schwer zu verstehen. Schließlich wäre niemand so irre, wirklich auf einem Keks zu gehen und ihn somit mutwillig ungenießbar zu machen. Der reine Gedanke an dieses Szenario spielt verbrechenstechnisch in einer Liga mit Steuerhinterziehung, Einbruch, Brandstiftung, ... 

Um dich von diesem schändlichen Gedanken frei zu machen, empfehlen Ärzte und Apotheker meditative Therapien wie Teig-Kneten und Kekse-Verzieren. Das Material für vier Sitzungen bekommst du hier.

1.) Wassermelonen-Kekse

Dafür brauchst du:

  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 Portion rot eingefärbten Keksteig
  • 1 Portion Keksteig
  • 1 Portion grün eingefärbten Keksteig
  • etwas Milch
  • Schokotropfen

So geht es:

1.) Bemehle deine Arbeitsfläche gut. Beginne damit, den roten Teig zu einem Zylinder zu rollen.

2.) Bemehle deine Arbeitsfläche erneut und rolle den ungefärbten Keksteig mit einem bemehlten Nudelholz auf die gleiche Breite des roten Teigzylinders aus. Bestreiche den Teig dünn mit Milch, schneide einen Streifen Teig vom oberen Rand, damit du eine gerade Kante zum Einrollen hast, lege den roten Teigzylinder auf und rolle ihn ein.

3.) Wiederhole die gleichen Schritte mit dem grünen Teig: ausrollen, einstreichen, schneiden und rollen.

4.) Vor dem nächsten Schritt kühle den Teig eine Stunde. Schneide nun eine dicke Scheibe von beiden Enden der Teigrolle, um einen glatten Abschluss zu erhalten, und teile die Rolle längs genau mittig. Schneide die so entstandenen Melonenhälften in gleich dicke Scheiben. Schließlich drückst du die Schokotropfen als Melonenkerne hochkant in den Teig und backst die Kekse bei 180 °C (Umluft) für 15 Minuten.   

2.) Fritten-Kekse 

Dafür brauchst du:

  • 1 Portion Keksteig
  • Zucker zum Bestreuen
  • Erdbeermarmelade (optional)
  • flüssige, weiße Kuvertüre (optional)

So geht es:

1.) Forme den Keksteig zu einer Kugel. Diese darf gerne uneben und dellig sein, sie muss nicht perfekt rund sein. Schneide den Teig in dicke Scheiben.

2.) Rolle die Scheiben mit einem Nudelholz noch etwas größer aus. Schneide sie dann in schmale Streifen, die so breit sind, wie der Teig dick ist. 

3.) Backe deine „Pommes“ bei 200 °C (Umluft) für 10 Minuten. Noch heiß bestreust du sie mit Zucker. Für den perfekten Pommes-Schranken-Look servierst du die Keksstäbchen mit Erdbeermarmelade und flüssiger, weißer Kuvertüre. 

3.) Lolli-Kekse

Dafür brauchst du:

  • 1 Portion Keksteig
  • 1 Portion rot eingefärbten Keksteig

So geht es:

1.)  Zupfe von jedem Teig eine Portion gleicher Größe ab. Forme die Portionen erst zu Kugeln und rolle diese dann mithilfe beider Hände zu gleich langen und gleichmäßig dicken Teigsträngen. 

2.) Zwirble die Teigstränge zu einer Spirale ineinander und rolle diese auf deiner Arbeitsplatte hin und her, um die Teigstränge miteinander zu fixieren. Rolle die Spirale zu einer Schnecke und backe diese bei 180 °C (Umluft) für 15 Minuten. Erst nach dem Backen bohrst du vorsichtig einen Cake-Pop-Stiel in die Schnecken. Solange die Kekse warm sind, geht das, ohne sie zu brechen.

4.) Galaxie-Kekse

Dafür brauchst du:

  • bereits fertig gebackene, runde Kekse
  • Zuckerguss in verschiedenen Farben

So geht es:

1.) Fülle die verschiedenen Zuckergussfarben in Spritzbeutel mit feiner Tülle um. Beginne damit, schwarzen Zuckerguss in einem Ring von außen nach innen auf den Keks zu geben.

2.) Fülle den Ring mit einem breiteren Ring aus dunkelblauem Zuckerguss auf. In diesen setzt du einen kleinen Ring aus rosa Zuckerguss, dann schließe diesen mit einem großen Tropfen aus weißem Zuckerguss.

3.) Mit einem Zahnstocher ziehst du die noch flüssigen Farben ineinander.

4.) Schließlich setzt du mit einem Zahnstocher, dessen Spitze du in weißen Zuckerguss getaucht hast, viele kleine Sterne in das Muster. Übrigens: Anstelle von konventionellem Zuckerguss kannst du auch eine Glasur wie in diesem Rezept herstellen.

Gute Mediziner wissen natürlich, dass Kekse nicht viele Vitamine haben und man deswegen besonders viele essen muss. Genug Material hast du nun ja.

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