Einfach und schnell: Der perfekte Kuchen für Überraschungsgäste.

Jeder bekommt gern Besuch und möchte, dass sich seine Gäste auch rundum wohlfühlen. Manchmal klopft es aber so unverhofft und überraschend an der Tür, dass man keine Zeit hat, etwas zum Anbieten vorzubereiten. Da kommt dieses einfache Rezept für einen Kuchen im Glas gerade recht. Denn er lässt sich im Handumdrehen zaubern und das Beste: Einmal vorbereitet hält er sich im Gefrierschrank eine halbe Ewigkeit!

Für diesen leckeren Kuchen im Glas brauchst du einen einfachen Mürbeteig. Entweder du zauberst ihn dir nach dem klassischen 1-2-3-Rezept (1 Teil Zucker, 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl) selbst oder du bedienst dich ganz bequem im Kühlregal deines Supermarktes. Je nach Zeit und Lust.

Youtube/TheOfficialHungry

Als Backform dienen dir Schraubgläser, die du vorher schon ausreichend (4-8-Stück) besorgt haben solltest. Am besten eignen sich Marmeladengläser mit Schraubdeckeln. Fette die Innenseite gut ein und kleide das Glas einmal komplett mit Teig aus. Dazu einfach eine Teigscheibe einlegen, festdrücken und alles Überschüssige abtrennen.

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Dann kommt Zutat Nr. 2 ins Spiel: Der fruchtige Teil. Hier eignen sich alle saftgebenden Früchte oder Kompotte (Sauerkirschen, Pflaumen, Aprikosen). Kurz vorher mit einem, in kalten Wasser aufgelösten, Teelöffel Speisestärke aufkochen und die Konsistenz ist perfekt. Oder du nimmst die Frucht direkt aus dem Glas, dann achte aber auf nicht zuviel Flüssigkeitszugabe.

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Befülle das mit Teig ausgelegte Glas fast bis zum Rand mit den Früchten. Ein kleiner Abstand nach oben sollte noch verbleiben.

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Schneide dann aus dem Teig einen passenden Deckel zurecht. Er sollte minimal größer sein als das Glas. Dann lässt er sich ganz elegant auflegen und mit den Zinken einer Gabel festdrücken.

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Zu guter Letzt werden noch zwei kleine "Schornsteine" in den Deckel geschnitten. Diese Öffnungen sorgen dafür, dass der heiße Dampf entweichen kann und dein schmackhaftes Kunstwerk keine Blasen schlägt oder aus der Form quillt.

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Und jetzt ist es an dir zu entscheiden, ob du die so vorbereiteten Kuchengläser direkt in den Ofen schiebst und fertig backst (falls der Besuch schon in Sichtweite ist). Oder aber zuschraubst und in den Tiefkühler stellst (falls der Besuch erst ein andermal kommt). Tiefgefroren sind die Mini-Kuchen fast unbegrenzt haltbar.

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Wie du dich auch entscheidest, der letzte Schritt ist immer derselbe: Ab in den Ofen mit den kleinen Gaumenfreuden! Bei 180 Grad auf mittlerer Schiene brauchen sie nur 30 Minuten (tiefgefroren ca. 10 Minuten mehr). Wenn die Kruste schön goldbraun schimmert und der Fruchtsaft am Glasrand appetitlich blubbert, sind sie fertig. Kurz abkühlen lassen und: Guten Appetit!

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Hier die Zubereitung als kleines Video:

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