Kein gewöhnliches Schnitzel: Nur die Hälfte aller Deutschen kennt es.

Das Wort „Schnitzel“ gehört zum Grundwortschatz jedes Deutschen. Schnitzelliebhaber wissen auch etwas mit einem Jägerschnitzel anzufangen, doch dass es von diesem wiederum eine noch speziellere Variante gibt, wissen in erste Linie diejenigen, die bis 1990 östlich der deutsch-deutschen Grenze lebten. Als typisches DDR-Gericht umfasst das Jägerschnitzel panierte Jagdwurst, Tomatensoße und Nudeln – und das schmeckt heute noch so gut wie damals.

Dafür brauchst du (für 2 Personen):

Für die Jägerschnitzel:

  • 4 Scheiben Jagdwurst
  • Mehl
  • verquirltes Ei
  • Semmelbrösel
  • Öl zum Braten

Für die Soße:

  • 100 g Butter
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 250 g Ketchup
  • 1 Prise Zucker
  • Salz und Pfeffer

Außerdem:

  • 250 g Spirelli-Nudeln

So geht es:

Schneide von der Jagdwurst vier Scheiben ab, die jeweils etwa einen Zentimeter dick sind. Wälze sie rundherum in Mehl, Ei und Semmmelbröseln, um sie zu panieren.

Die Scheiben brätst du beidseitig in einer Pfanne mit heißem Öl, bis sie goldgelb sind.

Um die Soße zuzubereiten, schmilz Butter in einem Topf und füge Tomatenmark hinzu. Ist das Mark gleichmäßig unter die Butter gerührt, füge unter weiterem Rühren Mehl hinzu.

Es folgen – ebenfalls unter Rühren – Wasser, dann Ketchup. Nun würzt du die Soße mit Zucker, Salz und Pfeffer.

Koche parallel zur Soße die Nudeln gar und richte diese schließlich mit Jägerschnitzel und Soße an.

Bei der einen Hälfte der Deutschen leuchten Kindheitserinnerungen auf, die andere Hälfte lernt ein ganz neues Gericht kennen. Die gute alte Tomatensoße mit Ketchup schmeckt übrigens auch nur mit Nudeln sehr gut. Optional kann die unpanierte Jagdwurst auch in Würfel geschnitten, angebraten und in die Soße gegeben werden.

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