Veröffentlicht inBacken, Brot, Frühstück, Vegetarisch & Vegan

Dieses einfache Dinkel-Vollkornbrot gelingt selbst Backanfängern

Dieses Rezept für ein Dinkel-Vollkornbrot ist denkbar einfach: keine Ruhezeit, kein Vorheizen, nur 15 Minuten Arbeit. So geht’s!

Ein angeschnittenes einfaches Dinkel-Vollkornbrot auf einem Brett, auf dem auch Walnüsse liegen, im Hintergrund unscharf Schüsseln mit Nüssen.
Von diesem einfachen Dinkel-Vollkornbrot möchte man sich gleich mehrere Scheiben abschneiden. Credit: stock.adobe.com/ Tereza

Keine Angst vor Hefeteig! Viele Backanfänger und Hobbybäcker haben großen Respekt vor Rezepten, in denen mit Hefe gearbeitet wird. Zu groß ist die Angst, dass der Teig nicht aufgehen wird. Dabei kann es doch so simpel sein, wie dieses einfache Dinkel-Vollkornbrot beweist. Wie du feststellen wirst, hat das Brot gleich mehrere praktische Vorteile.

Das einfachste Brot der Welt: Rezept für Dinkel-Vollkornbrot

Zum einen musst du den Ofen für das Dinkel-Vollkornbrot nicht vorheizen, sondern schiebst die Form in die kalte Röhre. Außerdem von Vorteil: Zwar kommt Hefe zum Einsatz, aber der Teig muss nicht ruhen, um an Volumen zu gewinnen, wie es bei vielen anderen Hefeteigen der Fall ist. Das spart nicht nur Wartezeit, sondern auch Nerven. Hier brauchst du dir definitiv nicht den Kopf zu zerbrechen, ob sich der Teig vergrößert. Am Ende hast du mit dem Dinkel-Vollkornbrot gerade einmal 15 Minuten Arbeit. Den Rest erledigt der Ofen!

Ebenso vorteilhaft ist der Fakt, dass sich das Dinkel-Vollkornbrot ganz deinen Vorlieben anpasst. Nimm bei Bedarf andere Nüsse oder verwende Trockenobst wie Rosinen, um dem Brot einen neuen Dreh zu verpassen. Und wenn das Brot dann noch warm aus dem Ofen kommt, empfehlen wir dir, es nur kurz abkühlen zu lassen und dir dann schon einmal eine Scheibe abzuschneiden. Verstreiche darauf etwas (vegane) Butter, streue ein wenig Salz und gehackten Schnittlauch darüber und genieße dieses einfache Backwunder!

Ob süß oder herzhaft, Brot, Brötchen oder anderes Gebäck: Vor allem am Wochenende lieben wir es, den Ofen anzuwerfen und uns mit Selbstgebackenem zu verwöhnen. Falls es dir ähnlich geht, empfehlen wir dir gern weitere Klassiker, etwa selbst gemachte Franzbrötchen, die vor allem in Norddeutschland echte Verkaufsschlager sind, die sich aber auch super zu Hause machen lassen. Fürs Sonntagsfrühstück dürfen es dann gern unsere einfachen Körnerbrötchen sein. Und natürlich unser Dinkel-Vollkornbrot, also los geht’s!

Ein angeschnittenes einfaches Dinkel-Vollkornbrot auf einem Brett, auf dem auch Walnüsse liegen, im Hintergrund unscharf Schüsseln mit Nüssen.

Dinkel-Vollkornbrot

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Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 1 Stück

Zutaten
  

  • 1 Hefewürfel
  • 1/2 TL Zucker
  • 500 ml Wasser lauwarm
  • 500 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 50 g Walnüsse gehackt
  • 50 g Haselnüsse gehackt
  • 50 g Leinsamen
  • 30 ml Balsamico-Essig
  • 1 EL Salz
  • (vegane Butter) und Haferflocken für die Form

Zubereitung
 

  • Brösele die Hefe zusammen mit dem Zucker ins Wasser und rühre so lange, bis sich beides aufgelöst hat.
  • Siebe das Mehl in eine große Schüssel, gib das Hefewasser, die gehackten Nüsse, die Leinsamen, den Essig und das Salz dazu und vermenge alles zu einem glatten Teig, zum Beispiel mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührers.
  • Fette eine Kastenform ein und streue sie mit Haferflocken aus, sodass der Boden und der Rand bedeckt sind. Gib nun den Teig in die Form und verteile ihn gleichmäßig darin. Schlage die Form vorsichtig auf den Tisch, damit sich Luftbläschen auflösen. Nimm ein Küchenmesser und ritze die Oberfläche längs vorsichtig mit einem Messer ein.
  • Backe das Brot bei 200 °C Ober-/ Unterhitze auf der mittleren Schiene für 60 Minuten. Achtung: Der Ofen wird nicht vorgeheizt. Stürze es danach aus der Form und lasse es abkühlen. Das war's!

Notizen

Tipp: Verfeinere das Brot ganz nach deinen Wünschen, indem du etwa andere Nüsse oder Samen verwendest oder Rosinen, Cranberrys oder andere Trockenfrüchte zum Teig gibst.