Berliner für Silvester – das perfekte Gebäck Rezept für deine Party

Die Geschmäcker sind verschieden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Doch keine Sorge: Was die allseits beliebten Berliner (auch bekannt als Pfannkuchen oder Krapfen) betrifft, so gibt es sie in so vielen verschiedenen Varianten, dass nur noch wenige ihnen widerstehen können. Vier von ihnen stellen wir dir hier vor. So einfach die Herstellung auch ist – es gibt doch noch eine Schwierigkeit, und zwar, sich zwischen den leckeren Sorten zu entscheiden.

Dafür brauchst du (für 12 Stück): 

Für den Teig:

  • 95 ml Milch
  • 75 g Butter
  • 25 g Zucker
  • 1 TL Vanillearoma
  • 10 g Trockenhefe
  • 375 g Mehl
  • 2 Eier
  • 3/4 TL Salz
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zum Frittieren:

  • 1 1/2 l Frittieröl

Für die Glasur/Dekoration:

  • Kristallzucker
  • geschmolzene weiße Kuvertüre
  • geschmolzene dunkle Kuvertüre
  • Karamellsauce

 Für die Füllung:

  • Erdbeermarmelade
  • Pflaumenmus
  • Apfelmus
  • Eierlikörpudding

So geht es:

  1. Erhitze für den Grundteig zunächst Milch zusammen mit Butter, Zucker, Vanillearoma und Trockenhefe. Die Mischung soll so warm werden, dass sich Butter und Zucker auflösen. Lass sie aber keinesfalls sehr heiß werden. Verrühre alle Zutaten sorgfältig mit einem Schneebesen.
  2. Gib nun Mehl, Eier und Salz in eine Schüssel und gieße die Milch-Hefe-Flüssigkeit darüber. Verarbeite das Ganze nun mit den Knethaken eines Handrührgeräts zu einem Teig. Dessen Konsistenz sollte so beschaffen sein, dass er sich leicht von der Schüssel löst. Forme ihn zu einer Kugel und lasse ihn zugedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.
  3. Knete anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kräftig durch und teile ihn, z.B. mit einem Teigschaber, in 12 gleich große Stücke. Forme jedes Teigstück ebenfalls zu einer Kugel und lass diese wiederum zugedeckt 20 Minuten an einem warmen Ort gehen.
  4. Der letzte Schritt des Grundrezepts ist, die Kugeln in heißem Fett zu frittieren. Erhitze das Öl dafür in einem großen Topf auf 180 °C und gib die Kugeln vorsichtig mit einer Schaumkelle hinein. Sie werden auf jeder Seite etwa 30 Sekunden ausgebacken. Lass sie anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen.
  5. Um die Berliner zu befüllen, mache mit einem dicken Holzstäbchen in jeden von ihnen einen seitlichen, bis etwa zur Mitte reichenden Einstich. Drehe das Stäbchen ein paar Mal hin und her, damit sich das Loch vergrößert.
  6. Es folgen die 4 Varianten:
    Für die erste füllst du Erdbeermarmelade in einen Spritzbeutel mit schmaler Lochtülle, spritzt die Marmelade in den Berliner und tauchst ihn dann zur Hälfte in die weiße Kuvertüre.
    Für die zweite Version füllst du Pflaumenmus in eine Spritztülle und spritzt es in den Hefeteig. Anschließend wälzt du eine Hälfte des Berliners in Zucker.
    Für die dritte Variante spritzt du Eierlikörpudding in die Kugel und tauchst sie anschließend bis zur Hälfte in die dunkle Kuvertüre.
    Für die vierte Variante wird Apfelmus in den Teig gespritzt und der Berliner anschließend zur Hälfte in Karamellsoße getaucht.

Tipp: Wenn du die Kugel beim Abnehmen von der Kuvertüre oder Soße etwas drehst, sobald genug Glasur darauf ist, ist die Gefahr geringer, dass etwas heruntertropft.

Die süßen Genusskugeln sind übrigens der Knaller auf jeder Silvesterparty. Was gibt es auch Besseres, als das Jahr mit solchen Leckereien zu beenden oder – je nachdem – ein neues damit zu beginnen? 

Kommentare

Auch interessant