So gelingen dir die perfekten Eier

Eier zählen zu den nützlichsten Lebensmitteln in der gesamten Ernährungspyramide. Und noch wichtiger: Sie sind vor allem wahnsinnig einfach kredenzt. Wenn man aber zu Hause ein Ei zubereitet, wird es oft nicht so perfekt wie beim Profi-Koch in einem Restaurant. Wenn du also denkst, bei deinen Ei-Kochkünsten ist noch etwas Luft nach oben, dann solltest du dir unbedingt folgende Tipps zu Gemüte führen.

Los geht’s! Das Erste, was du brauchst, sind natürlich Eier. Außerdem benötigst du Salz, Pfeffer, Olivenöl oder Butter, einen Pfannenwender oder einen Teigspatel (nicht aus Metall) und eine beschichtete Pfanne.

1.) Das Spiegelei

Beginnen wir mit der gängigsten Variante der Ei-Zubereitung, dem Spiegelei. Schlage das Ei in die Pfanne, wenn das Öl heiß ist. Wenn das Eiweiß sofort hart wird, hast du bezüglich der Hitze in der Pfanne den richtigen Zeitpunkt erwischt. Streue dann Salz und Pfeffer auf das Spiegelei und hebe das Ei vorsichtig mit dem Teigspatel an, damit es nicht in der Pfanne festklebt. Folgender Trick ist Gold wert: Gib ein bisschen Wasser in die Pfanne und lege einen Deckel darauf. So entsteht ein bisschen Wasserdampf, welcher das Eiweiß noch einen kleinen Moment weitergaren lässt, während aber das Eigelb schön flüssig bleibt.

2.) Das pochierte Ei

In der Königsklasse der Ei-Zubereitung spielt wohl das pochierte Ei. Dabei ist es viel einfacher, als man denkt. Folgende Dinge musst du beachten: Bringe zunächst Wasser in einem großen Topf zum Kochen und füge ein wenig Salz hinzu. Achte darauf, dass das Wasser nicht zu sehr sprudelt, sonst geht das Ei anschließend durch zu viel Bewegung kaputt. Erzeuge nun mit einem Löffel oder einer Gabel einen kleinen Strudel im Topf. Schlage das Ei in ein Weinglas und gieße es dann vorsichtig in den Strudel in den Topf. Lasse das Ei so lange kochen, bis das Eiweiß richtig weiß und fest ist. Hole das Ei mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser. Tada – fertig ist das pochierte Ei. So simpel wie genial.

3.) Das hartgekochte Ei

Ein weiterer Klassiker in der Ei-Zubereitung ist das hartgekochte Ei. Du hast bestimmt schon öfter Eier gekocht. Aber wir zeigen dir, wie lange sie für welchen Zweck gekocht werden müssen. Lege die Eier zunächst für ca. 3 Minuten in warmes Wasser (so bekommen sie später keinen Wärmeschock). Bringe Wasser in einem Topf zum Kochen und lege die Eier vorsichtig hinein. Die Kochzeit richtet sich natürlich nach deinem persönlichen Geschmack. Wenn du sie bereits nach 2 Minuten aus dem Wasser holst, ist das Eigelb noch flüssig. Wenn du sie erst nach 10 Minuten aus dem Wasser holst, ist das Eigelb fest. Wenn du zum Beispiel Brot in das Eigelb tunken möchtest, sind 5 Minuten die perfekte Kochzeit. Wenn du die gekochten Eier anschließend in einen Salat geben möchtest, lasse sie etwa 7 Minuten kochen.

4.) Das Rührei

Nicht zu vergessen: das beliebte Rührei – eine Art der Zubereitung, die bei einem ausgewogenen Sonntagsfrühstück nicht fehlen darf. Das Tolle am Rührei ist, dass es wahnsinnig einfach und schnell zubereitet ist. Gib einige Eier in eine Schüssel, füge Salz und Pfeffer hinzu und verquirle die Eier gut. Erhitze ein bisschen Olivenöl oder Butter in einer Pfanne und gib das verquirlte Ei hinzu. Erst wenn die Ränder langsam hart werden, gehst du mit dem Teigspatel in die Pfanne und ziehst die Ränder in Richtung Mitte. Wenn das Ei etwas fester geworden, aber immer noch schön fluffig ist, drehe die Herdplatte herunter, sonst wird das Ei immer härter. Um ein richtig cremiges Rührei zu erhalten, füge am Ende noch einen Esslöffel Butter hinzu.

Mit unseren 4 Ei-Tipps solltest du ab sofort der Meister-Eierkoch sein. Diese vier gängigsten Arten der Zubereitung sind schnell umgesetzt und treffen eigentlich jeden Geschmack.

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