Ein weltweit bekannter Klassiker neu entdeckt: süße Fruchtpasteten.

Pasteten sind weltweit bekannt. In Frankreich nennt man sie „paté“, in England heißen sie „pie“ und in Spanien tragen sie den Namen „empanada“. Es soll sogar Tontafeln von ca. 1.700 v.Chr. geben, auf denen die Sumerer verschiedene Rezepte für Geflügelpasteten in Keilschrift festgehalten haben. Pasteten lassen sich sehr unterschiedlich zubereiten. Sie können herzhaft sein, aber auch fruchtig-süß, wie folgendes Rezept beweist.

Dafür brauchst du (für 6 Stück):

  • 2 Rollen Quiche-Teig
  • ein verquirltes Ei
  • 80 g braunen Zucker
  • 7 Einmachglasdeckel

Für die Apfelfarce:

  • 2 Äpfel
  • 100 ml Wasser
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillearoma

Für die Kirschfarce:

  • 200 g Schattenmorellen (inkl. Kirschsaft)
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke

So geht es:

  1. Rolle den ersten Quiche-Teig aus und schneide mit Hilfe eines Messers und dem Schraubverschluss eines Einmachglases sechs Teigfladen aus. Kleide mit jedem Fladen einen solchen Deckel aus.
  2. Bereite anschließend die erste Füllung zu, zunächst das Apfelkompott: Schäle hierfür die Äpfel, schneide sie klein und koche sie mit dem Wasser, dem Zucker und dem Vanillearoma, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Lass das Apfelkompott auskühlen und befülle damit die ersten drei Pasteten.
  3. Für das Kirschkompott gießt du zunächst die Schattenmorellen ab, kochst den Saft mit dem Zucker auf und bindest ihn mit der Speisestärke ab. Gib anschließend die Schattenmorellen hinzu. Lass sie nach dem Kochen ebenfalls auskühlen, bevor du sie in die anderen drei Pasteten füllst.
  4. Rolle den zweiten Quiche-Teig aus und schneide mithilfe des siebten Schraubverschlusses nochmals sechs Fladen aus. Versehe diese mit jeweils drei Einschnitten, setze sie auf den zuvor befeuchteten Rand der Pasteten und drücke sie am Rand mit einer Gabel fest.
  5. Pinsele die Pasteten mit dem verquirlten Ei ein, streue den braunen Zucker darüber und stelle sie bei 180 °C Umluft für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Auch nach fast 3.700 Jahren weiß dieser weltbekannte Klassiker noch immer zu überraschen.

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