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Dieser Tränenkuchen sieht ebenso edel aus, wie er schmeckt

Tränenkuchen mit Baiserhaube macht optisch richtig was her. Der cremige Käsekuchen glänzt mit glitzernden Goldtröpfchen auf jedem Kuchenbuffet.

Tränenkuchen auf einem weißen Teller. Daneben liegt eine Gabel.
© stock.adobe.com/Quade

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Was könnte einen Käsekuchen noch besser machen? Na, eine Baiserhaube! Denn die schmeckt nicht nur süß und luftig, sie sieht auch wunderschön aus, wie sie kleine goldene Tropfen abgibt. Heute backen wir einen Tränenkuchen, der wesentlich glücklicher macht, als es der Name verlauten lässt.

Einfaches Rezept für Tränenkuchen

Tränenkuchen, ist das nicht ein schöner Name? Einer, der gleichzeitig irgendwie romantisch und traurig klingt. Dabei trägt dieser Kuchen seinen Namen ohne traurigen Beigeschmack. Vielmehr stammt er von der Eigenschaft des Baisers, beim Abkühlen etwas Feuchtigkeit abzugeben, die sich als kleine goldene Tränen auf der Oberfläche bilden. Ein weiterer Name dieses Gebäcks lautet daher auch „Goldtröpfchentorte“, was mindestens genauso schön klingt.

Und wie backt man ihn, diesen Kuchen mit dem schönen Namen? Am besten in drei Schritten. Zuerst brauchst du einen simplen Teig für den Boden. Diesen knetest du aus Mehl, Butter und Zucker zusammen. Während er blind backt, bereitest du eine cremige Käsekuchenfüllung mit Quark vor. Diese muss ebenfalls ein wenig backen, was dir die Möglichkeit gibt, den Baiser vorzubereiten. Verstreiche dieses auf dem heißen Kuchen und backe das Ganze fertig. Dann muss der Tränenkuchen noch komplett auskühlen, am besten geht das über Nacht.

Ein Tränenkuchen werten optisch und geschmacklich jedes Kuchenbuffet auf und schmeckt Klein und Groß zugleich. Die Goldtröpfchen glitzern regelrecht auf seiner luftigen Oberfläche und zaubern allen ein Lächeln aufs Gesicht. So schön kann eine Kuchentafel sein!

Wir lieben Käsekuchen! Er schmeckt immer, passt zu fast allen Anlässen und man kann ihn zubereiten, wie es einem gerade passt. Zum Beispiel fruchtig als Pfirsich-Käsekuchen mit Mürbeteig, saisonal passend und mit fein säuerlicher Note als Rhabarber-Käsekuchen oder als cremiger Erdbeer-Käsekuchen ohne Backen. Davon isst man gerne eine Gabel mehr!

Tränenkuchen auf einem weißen Teller. Daneben liegt eine Gabel.

Tränenkuchen

Nele
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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Kühlzeit 6 Stunden
Gesamtzeit 7 Stunden 45 Minuten
Portionen 12 Stücke

Zutaten
  

Für den Boden:

  • 220 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 500 g Magerquark
  • 250 g Joghurt
  • 120 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 3 Eigelbe
  • 150 ml neutrales Speiseöl
  • 400 ml Milch

Für das Baiser:

  • 2 Eiweiß
  • 6 EL Puderzucker

Zubereitung
 

  • Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
  • Verknete alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Teig. Fette eine Springform ein, rolle den Teig aus und lege die Form damit aus. Stich mit einer Gabel viele Löcher in den Boden und backe ihn etwa 10 Minuten blind.
  • Bereite in der Zwischenzeit die Füllung vor, indem du die Zutaten miteinander verrührst.
  • Gieße die Füllung auf den Boden und schiebe den Kuchen für 50 Minuten in den Ofen.
  • Schlage kurz vor Ablauf dieser Zeit das Baiser aus dem Eiweiß und dem Puderzucker auf. Verstreiche es dann auf dem heißen Kuchen. Dabei darf es ruhig eine wellige Struktur aufweisen.
  • Backe den Kuchen weitere 10-15 Minuten, bis das Baiser leicht anbräunt.
  • Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn zunächst eine Stunde auf einem Kuchengitter abkühlen. Stelle ihn dann in den ausgeschalteten Ofen zurück und lass ihn dort komplett auskühlen. Dabei bilden sich die Tröpfchen.