Exotik im Namen und auf dem Teller: fruchtiger Zebra-Himbeerkuchen.

Magier schwingen den Zauberstab, um ihre Illusionen zu erzeugen, Bäcker den Schneebesen – allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass ihr Schaffen keine windige Täuschung ist. Mit einem spielend leichten Trick entsteht ein fruchtig-cremiger Kuchen, dessen Aussehen einen Designpreis verdient hätte. Dann mal raus mit dem Zauberstab ... äh, Schneebesen!

Dafür brauchst du:

  • 300 g Schoko-Cookies
  • 80 g geschmolzene Butter
  • 750 g Speisequark
  • 125 g Butter
  • 5 Eier
  • 4 EL Speisestärke
  • 250 g Zucker
  • 250 g Tiefkühl-Himbeeren

So geht es:

  1. Um den Kuchenboden herzustellen, zerbrösle die Kekse. Das geht von Hand, im Mixer oder indem du sie in einen Gefrierbeutel gibst und mit einem Nudelholz darüberrollst. Mische die Brösel mit der Butter und drücke die Masse auf dem Boden einer Springform fest. Bevor du ihn weiterverarbeitest, stelle ihn 30 Minuten kalt.
  2. Gib in der Zwischenzeit Speisequark, Butter, Eier, zwei Esslöffel Speisestärke und Zucker in eine große Schüssel und mische alles zu einer Creme.
  3. Teile die Creme in zwei gleich große Portionen. Presse die aufgetauten Himbeeren durch ein Sieb in eine der Creme-Portionen. Füge zwei Esslöffel Speisestärke hinzu und rühre die Creme um.
  4. Für die Zebra-Optik schöpfe abwechselnd je eine Kelle Quarkcreme mit und ohne Himbeeren auf die Mitte des Keksbodens. So entsteht Kelle für Kelle ein aufregendes Aussehen. Gebacken wird der Kuchen schließlich bei 140 °C für 60 Minuten.

Zauberer lüften nach einer großen Nummer ein flatterndes Tuch, du aber einfach nur die Küche. Liebst du das Drama, kannst du den Kuchen vor dem Servieren natürlich auch verhüllen und, mystische Worte flüsternd, das Tuch fortreißen. Vielleicht flattert zu deiner Überraschung sogar eine weiße Taube darunter hervor. Hauptsache, es sitzt kein Kaninchen auf dem Kuchen!

Kommentare

Auch interessant