Das Bierfleisch mit Semmelknödeln ist nicht nur was für Fans des Gerstensaftes.

„Ja, wo samma denn hier?“ Mit diesem Rezept könnte man meinen: in Bayern. Genau geklärt ist die Herkunft von Bierfleisch allerdings nicht. Das Gericht zeigt auf jeden Fall, dass man auch beliebte Getränke wie alkoholhaltigen Gerstensaft vielfältig zum Kochen einsetzen kann. 

Dafür brauchst du:

Für das Bierfleisch:

  • Öl zum Anbraten
  • 2 große, geschnittene Zwiebeln 
  • 1 kg Rinderschulter 
  • 300 g halbierte braune Champignons 
  • Salz, Pfeffer
  • 500 ml Schwarzbier
  • 350 ml Rinderfond

Für die Semmelknödel:

  • 1 EL Butter
  • 1 kleine gewürfelte Zwiebel
  • 5 helle Brötchen vom Vortag
  • 2 Eier
  • 150 ml Milch
  • 2 EL frische, grob gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss

Für die Garnierung:

  • frische, grob gehackte Petersilie

So geht es:

1.) Lass zunächst reichlich Öl in einem Bräter heiß werden, gib dann die Zwiebeln dazu und lass sie bei geschlossenem Deckel anschwitzen. 

2.) Schneide dann das Fleisch in grobe Würfel und gib es zu den schon leicht angebräunten Zwiebeln. Brate das Fleisch nun goldbraun und gib dann die Champignons hinzu.

Würze anschließend mit reichlich Salz und Pfeffer und gieße dann das Bier und den Rinderfond hinzu. Das Ganze sollte nun etwa 1,5 Stunden vor sich hin köcheln.

3.) Lass für die Semmelknödel zunächst die Butter in einer Pfanne zergehen und dünste die Zwiebel darin glasig.

4.) Schneide nun auch die Brötchen in grobe Würfel und gib sie in eine Schüssel. Darüber schlägst du die Eier, gießt die Milch dazu, verteilst die gedünsteten Zwiebeln darauf und streust die Petersilie darüber. Würze anschließend nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Mische alle Zutaten dann mit den Händen kräftig durch, bis eine Art Teig entsteht. Dieser sollte anschließend eine gute halbe Stunde ruhen.

5.) Forme nun mit den Handflächen ca. 12 kleine Knödel aus dem Teig.

Gib diese nun auf das Bierfleisch und lass alles ca. 40 Minuten auf dem Herd schmoren.

6.) Schmecke das Gericht nun noch einmal mit Salz und Pfeffer ab und bestreue jede Portion mit Petersilie.

Vielleicht könnte diese deftige Mahlzeit mit Knödeln sogar den Trend für eine neue Spezialität der alpenländischen Küche setzen. Damit bleibt abschließend zu sagen: Guten Appetit bzw. „an Guadn“!

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