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Erdnussbutter-Cheesecake ohne Backen: unglaublich cremiger Genuss

Ganz ohne Ofen und trotzdem mit viel Genuss: Unser Erdnussbutter-Cheesecake darf im Kühlschrank backen.

Ein Stück Erdnussbutter-Cheesecake mit Schoko-Karamell-Erdnussbelag.
© stock.adobe.com/ Olena

8 fantastische Tricks fürs Backen

Vielleicht kennst du noch eine alte TV-Werbung, die Kuchen-Mischungen ohne Backen in den Fokus rückte. Wenn in dem Spot die Oma fragte: „Wer hat den denn gebacken?“, lautete die freudige Antwort ihrer Enkel: „Der Kühlschrank!“. Zwar ohne Backmischung, aber trotzdem ohne Backen wird auch unser Erdnussbutter-Cheesecake gezaubert. Lass den Ofen aus, heute hat der Kühlschrank seinen großen Auftritt!

Ganz ohne Ofen: Erdnussbutter-Cheesecake

In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten freut man sich über jede Möglichkeit, ein bisschen Bares einzusparen. Und sei es, wenn man einen Kuchen ohne Backen, also ohne Strom oder Gas für den Ofen zu verbrauchen, zubereitet. Unser Erdnussbutter-Cheesecake steigert die Freude gleich noch einmal, denn er ist einfach unfassbar köstlich.

Amerikanische Cheesecakes unterscheiden sich von dem uns bekannten Quarkkuchen vor allem durch die Hauptzutat: Unser Klassiker wird mit Quark gebacken, der Cheesecake mit Frischkäse gemacht. Außerdem besteht der Boden der US-Variante oft aus zerbröselten Keksen, Brezeln oder anderem Gebäck, häufig mit einer Prise Salz vermengt. Die Basis für unseren Erdnussbutter-Cheesecake bilden allerdings knackig geröstete Erdnüsse.

Sie bilden eine tolle Grundlage für die cremige Füllung des Erdnussbutter-Cheesecakes. Für diese verwenden wir neben Frischkäse natürlich Erdnussbutter, ist ja klar. Hinzu kommt geschlagene Sahne, und wenn die Creme auf dem Boden Platz genommen hat, kommt der bereits erwähnte Kühlschrank ins Spiel. Darin sollte der Erdnussbutter-Cheesecake unbedingt mindestens zwei Stunden ruhen, bevor du ihn servierst. Noch besser ist es, wenn er sogar länger darin steht.

Verziere den Kuchen vor dem Servieren dann noch mit einer Soße aus geschmolzener Schokolade, gehackten Erdnüssen, Erdnussbutter und Kokosöl und dann darf endlich genascht werden. Lecker!

Zeit für weitere Kuchenideen, die gute Laune machen. In der Redaktion hat dieser Karamell-Käsekuchen viele Fans. Mit einem San Sebastian Cheesecake wird’s richtig traditionell – hole dir ein bisschen spanisches Flair auf den Kaffeetisch! Und dank Omas Rezept für Quarkkuchens ohne Boden schwelgst du in Kindheitserinnerungen.

Ein Stück Erdnussbutter-Cheesecake mit Schoko-Karamell-Erdnussbelag.

Erdnussbutter-Cheesecake

Avatar photoFranziska
4.20 (5 Bewertungen)
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 12 Stücke

Zutaten
  

Für den Boden:

  • 100 g geröstete Erdnüsse
  • 200 g Mehl
  • 6 EL Backkakao
  • 3 EL Ahornsirup
  • 4 EL geschmacksneutrales Speiseöl
  • 1 Prise Salz

Für die Creme:

  • 350 g (veganer) Frischkäse zimmerwarm
  • 250 g Erdnussbutter
  • 100 ml Ahornsirup
  • 60 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Becher (vegane) Schlagsahne

Für das Topping:

  • 80 g (vegane) Schokoladendrops oder gehackte Kuvertüre
  • 50 g Erdnüsse
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Kokosöl

Zubereitung
 

  • Beginne mit dem Boden, indem du alle Zutaten in einem Mixer pürierst. Anschließend füllst du die Masse in eine Kuchenform und drückst sie am Boden an. Stelle die Form in den Kühlschrank.
  • Verrühre für die Frischkäse-Creme den Frischkäse, die Erdnussbutter, den Sirup, den Puderzucker, den Vanillezucker und das Salz.
  • Schlage separat die Schlagsahne steif und hebe sie dann vorsichtig unter die Frischkäse-Creme. Verteile die Masse auf dem Kuchenboden und stelle die Kuchenform für 2 Stunden in den Kühlschrank.
  • Für das Topping erwärme die Schoko-Drops mit der Erdnussbutter und dem Kokosöl in einem Topf. Hacke die Erdnüsse. Verteile beides über dem Kuchen, bevor du ihn servierst.