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Grillen: Warum nicht mal Kräuterbutter selber machen?

Kräuterbutter selber machen ist ganz leicht, sorgt aber für einen riesigen geschmacklichen Unterschied. Wir zeigen, wie’s geht!

Kräuterbutter selber machen: Eine angeschnittene Rolle Kräuterbutter liegt auf einem Holzbrett.
u00a9 stock.adobe.com/Ilia Nesolenyi

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Ohne sie ist kein Grillabend perfekt: die Kräuterbutter. Sie passt zu Fleisch und auf Brot, macht, allgemein gesprochen, irgendwie alles besser. Ich finde allerdings die gekaufte manchmal nicht so gut. Sie schmeckt mir zu wenig nach Kräutern, zu stark nach Knoblauch und oft auch irgendwie künstlich. Warum also nicht mal Kräuterbutter selber machen? Ich zeige dir mein Lieblingsrezept.

Kräuterbutter selber machen: Geschmacksexplosion zum Grillen

Ob zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse oder einfach pur auf Brot, eine gewürzte Butter sorgt oftmals für den richtigen Kick. Sie gibt dem Medium der Wahl die nötigen Aromen, die es braucht. Zudem fungiert ihr Fettanteil als Geschmacksträger. Leider sind in gekaufter Kräuterbutter oftmals künstliche Aromen oder Farbstoffe enthalten. Machst du Kräuterbutter selber, kannst du auf diese verzichten und zudem genau das zubereiten, was du magst.

Kräuterbutter selber machen ist einfach, wenn du einen wichtigen Vorbereitungsschritt beachtest: Erwärme die Butter zunächst auf Zimmertemperatur. Dadurch wird sie weich und lässt sich besser verarbeiten. Dann braucht es frische Kräuter. Natürlich kannst du auch gefrorene verwenden, wenn du magst oder gerade keine frischen bekommst. Ich benutze am liebsten Petersilie, Schnittlauch, Basilikum und ein wenig Thymian und Rosmarin. Dazu kommt meine Geheimzutat: Zitronenschale. Schon ein Hauch davon hat die Kraft, die Butter geschmacklich komplett zu verändern – und zu verbessern, wie ich finde.

Die Kräuter schneidest du klein. Moment, heißt es nicht hacken? Nein. Denn wenn du Kräuter zu wild hackst, zerstörst du ihre Struktur. Dadurch verfärbst du nicht nur dein Schneidebrett, du verlierst auch die Aromen. Verwende also ein scharfes Messer, rolle die Kräuter zu einem kleinen Bündel zusammen und schneide sie vorsichtig. Du kannst am Ende noch zwei, drei Mal durch den entstandenen Haufen hacken, aber nicht zu intensiv. Glaub mir, das Ergebnis ist die Arbeit wert!

Kräuterbutter selber machen beschert dir eine köstliche Würzbutter, die du sowohl zum Grillen genießen als auch anderweitig einsetzen kannst. Brate doch mal dein französisches Rührei damit an! Oder iss sie morgens zum Frühstück auf einem schnellen, selbst gebackenen Brot. Auch Ofengemüse mit Halloumi wird mit ihr umso leckerer. Die Butter hält sich im Kühlschrank für etwa zwei Wochen.

Kräuterbutter selber machen: Eine angeschnittene Rolle Kräuterbutter liegt auf einem Holzbrett.

Kräuterbutter selber machen

Nele
5 (1 Bewertung)
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kühlzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 1 Rolle

Zutaten
  

  • 250 g Butter weich
  • 100 g frische Kräuter z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 Spitzer Tabasco
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
 

  • Lege die Butter in eine Schüssel.
  • Wasche und schneide die Kräuter. Reibe die Zeste der Zitrone ab. Gib beides zur Butter. Füge zwei Spritzer Tabasco hinzu.
  • Verknete die Butter und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
  • Gib die Butter auf ein Stück Frischhaltefolie und rolle sie ein wie ein Bonbon. Drehe die Enden fest zusammen, sodass sich eine einheitliche Rolle ergibt.
  • Stelle die Butter für mindestens 1 Stunde kalt, damit sie fest wird.