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Kuchen mit langer Tradition: bretonischer Butterkuchen

Butterkuchen gibt es nicht nur bei uns. Mit dem bretonischen Butterkuchen kannst du dir eine französische Variante mit gesalzener Butter schmecken lassen.

Platte mit angeschnittenem Bretonischem Butterkuchen
© stock.adobe.com/ FomaA

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Eier, Zucker, Butter, Mehl und Salz – vielmehr brauchst du nicht, um einen traditionellen bretonischen Butterkuchen zu backen. In der Bretagne gibt es den köstlichen Kuchen in fast jeder Bäckerei zu kaufen. Aber auch das Nachbacken in der eigenen Küche ist unkompliziert. Wir zeigen, wie es geht.

So einfach backst du bretonischen Butterkuchen

Wie der Name es schon erahnen lässt: Im bretonischen Butterkuchen steckt viel Butter. Gebacken wird er mit der gesalzenen Variante, was dem Kuchen einen interessanten Geschmack aus süßen und salzigen Komponenten verleiht. Den Teig bereitest du aus Mehl, Eigelb, Butter, Zucker und einem Schuss Rum zu. Das sorgt für zusätzliches Aroma, kann aber auch weggelassen werden. Der fertige Teig kommt danach in eine gefettete Springform, wird mit einer Ei-Salz-Mischung bestrichen und dann für 40 Minuten im Ofen gebacken.

Wenn du magst, kannst du dem bretonischen Butterkuchen noch eine Füllung verpassen. Dafür teilst du den Teig in zwei Teile und legst nur die Hälfte in die Springform. Danach verteilst du acht bis zehn Esslöffel Marmelade deines Geschmacks auf dem Teig und legst darüber den restlichen Teig. Die Marmelade karamellisiert während des Backens leicht und verleiht dem Kuchen einen fruchtigen Geschmack.

Für den Butterkuchen benötigst du insgesamt sieben Eigelbe. Das bedeutet, dass ebenso viel Eiweiß übrig bleibt. In unserem Ratgeber findest du Tipps, wie du Eier verwerten kannst.

Damit der Butterkuchen nicht auseinanderfällt, lässt du ihn am besten in der Springform auskühlen. Dafür solltest du ihm mindestens eine Stunde Zeit gönnen. Du kannst ihn vollständig erkaltet aber auch noch leicht warm genießen. Dann schmeckt er besonders gut, wenn du ihn mit Vanilleeis oder etwas Sahne zum Nachmittagskaffee servierst.

Nicht nur in der Bretagne ist der Butterkuchen beliebt. Auch bei uns gibt es mit dem schnellen Butterkuchen ohne Hefe oder dem Butterkuchen mit Mandeln köstliche Varianten. Schnell und einfach aus wenigen Zutaten gelingt dieser SOS-Kuchen, wenn sich spontan Besuch ankündigt und du vorher noch etwas backen möchtest.

Platte mit angeschnittenem Bretonischem Butterkuchen

Bretonischer Butterkuchen

Avatar photoJudith
3 (5 Bewertungen)
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Abkühlzeit: 1 Stunde
Gesamtzeit 2 Stunden
Portionen 12 Stücke

Zutaten
  

  • 5 Eigelb
  • 250 g gesalzene Butter zimmerwarm
  • 250 g Zucker
  • 350 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 cl Rum
  • 2 Eigelb zum Bestreichen
  • Salz

Zubereitung
 

  • Trenne zuerst die Eier und stelle das Eiweiß beiseite. Verrühre danach mit einem Handrührgerät die gesalzene Butter und den Zucker miteinander. Gib dann die Eigelbe einzeln dazu und rühre dann das Mehl, das Backpulver und den Rum unter.
  • Fette eine Springform mit einem Durchmesser von 24 cm ein und heize den Backofen auf 170 °C vor. Verteile dann in Teig gleichmäßig in der Form.
  • Vermische nun die restlichen zwei Eigelbe mit 1/4 TL Salz und streiche damit großzügig den Teig ein.
  • Ritze mit einer Gabel oder einem Messer ein gitterähnliches Muster in die Teigoberfläche, schiebe den Kuchen in den Ofen und backe ihn auf mittlerer Schiene bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 40 Minuten, bis er goldgelb ist. Lasse den Kuchen danach in der Form abkühlen.