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Grünkernbratlinge sind knusprig, lecker und einfach gemacht

Einfach zubereitet und so unwiderstehlich lecker: Das sind unsere vegetarischen Grünkernbratlinge. Und ganz nebenbei sind sie auch noch gut für dich!

© stock.adobe.com/Christin Klose

Ohne Fleisch, aber lecker! Die 6 besten Veggie-Foods!

Noch keine Pläne fürs Abendessen? Wie wäre es mit vegetarischen Bratlingen? Diese Grünkernbratlinge schmecken deftig-herzhaft, sind einfach hergestellt und lassen sich super vorbereiten. Dazu stecken sie voller Nährstoffe und sind richtig gesund. Schnapp‘ dir eine Pfanne und los geht’s!

Proteinreich und gesund: Grünkernbratlinge sind das perfekte Weeknight-Dinner

In den letzten Jahren ist der Grünkern zu einem wahren Trendgetreide geworden. Was bis vor einiger Zeit nur in Öko-Kreisen bekannt war, findet nun nach und nach seinen Weg in konventionelle Supermärkte. Höchste Zeit! Denn Grünkern ist ein wahres Wunderkorn und schmeckt nicht nur in Grünkernbratlingen gut.

Bei dem olivgrünen Getreide handelt es sich keineswegs um eine eigene Art, vielmehr um Dinkel. Die Körner werden halbreif geerntet und dann schonend im Ofen getrocknet. Diese Herstellungsweise ist aus einer Notsituation heraus entstanden. Während einer Schlechtwetterperiode im 16. Jahrhundert waren Bauern und Bäuerinnen gezwungen, ihren Dinkel unreif zu ernten, um einen Ernteausfall zu vermeiden. Zur Haltbarmachung trockneten sie das Getreide am Feuer und stellten fest, dass der Grünkern ein tolles Aroma entwickelte.

Zwar hat Grünkern reif geerntetem Dinkel gegenüber keine nennenswerten gesundheitlichen Vorteile, er schmeckt aber besonders gut: nussig, kräftig und herzhaft. Und gesund ist er trotzdem: Grünkern ist reich an Proteinen und Mineralstoffen. Unsere Grünkernbratlinge schmecken also nicht nur hervorragend, sie sind nebenbei noch gut für dich.

Um Grünkernbratlinge herzustellen, benötigst du geschrotetes Getreide. Dieses findest du in gut sortierten Supermärkten oder Bioläden. Grünkern muss vor der Verarbeitung etwas aufquellen. Du kannst in der Zeit das Gemüse schneiden oder auch einfach deinen Feierabend genießen. Die Bratlinge lassen sich ebenso gut vorbereiten, im Kühlschrank halten sie sich bis zu vier Tage. Lecker schmecken sie wie klassische Frikadellen mit Senf und Kartoffelsalat oder mit Salat, Tomate und Gurke zu einem Burger zubereitet.

Im Video findest du sechs Ideen für vegetarische Hauptgänge. Wenn du Lust auf fleischfreie Frikadellen hast, probiere auch unsere Linsenfrikadellen! Und diese vegetarischen Kohlrouladen sind ein echter Hit und schmecken selbst Fleischliebhabern.

Ein Grünkernbratling auf einem weißen Teller. Daneben ist ein Klecks Joghurt-Dip.

Grünkernbratlinge

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Zubereitungszeit 20 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4

Zutaten
  

  • 450 ml Brühe
  • 250 g Grünkernschrot
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Möhre
  • 1/2 Stange Lauch
  • 2 Eier
  • 1-2 TL mittelscharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 60 g Haferflocken
  • 80 g Semmelbrösel
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung
 

  • Koche die Brühe auf und kippe sie über den Grünkernschrot. Lass‘ das Ganze etwa 20 Minuten lang aufquellen.
  • Würfele Zwiebel und Knoblauch, schäle und raspele die Möhre und hacke den Lauch fein. Gib das Gemüse zusammen mit den restlichen Zutaten außer dem Öl zum Grünkernschrot, knete die Masse gut durch und lass' das Ganze noch mal 10 Minuten ziehen. Wenn die Masse zu feucht ist, gib etwas mehr Semmelbrösel hinzu.
  • Erhitze etwas Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne, forme Frikadellen aus der Masse und brate sie von beiden Seiten goldbraun.

Notizen

  • Die Grünkernbratlinge schmecken besonders gut mit einem schnellen Joghurt-Dip. Rühre dafür einfach Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ein paar geschnittene Kräuter zusammen.
  • Du kannst die Masse geschmacklich verändern, wie du magst. Besonders lecker sind frische Kräuter oder getrocknete Tomaten.