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Indische Gemüsekrapfen: Gute Laune hat die Form von frittierten Bhaji

Klar, „der perfekte Snack“ existiert nur subjektiv. Aber diese indischen Gemüsekrapfen, auch Bhaji genannt, kommen dem Ganzen schon ziemlich nah. Gleich losfrittieren!

Indische Gemüsekrapfen auf einem weißen Teller, dekoriert mit einer grünen Chili und serviert mit einer roten Soße.

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Frittiertes Gemüse könnte man eigentlich als gesund bezeichnen oder? Auch wenn diese Argumentation einige Lücken hat, spricht doch vieles dafür, Gemüse in Fett auszubacken. Die knusprige Konsistenz und das saftige Innere zum Beispiel. Wir zeigen dir heute einen beliebten Snack aus Indien, bei dem genau das zutrifft: indische Gemüsekrapfen, auch bekannt als Bhaji!

Bhaji sind knusprig und einfach: warum indische Gemüsekrapfen der ideale Snack sind

Bhaji sind in Indien und Pakistan ein sehr beliebtes Street Food und an vielen Straßenecken verkauft werden. Auch Familien bereiten die knusprigen indischen Gemüsekrapfen gerne zu, besonders zum Lichterfest Diwali und zur Monsun-Saison. An Tagen, wo der Regen nicht aufhört, hat ein Snack aus frittiertem Gemüse in gewürztem Teig einfach etwas Gemütliches.

In Indien selber bezeichnet das Wort Bhaji nicht nur die indischen Gemüsekrapfen, wie wir sie heute zubereiten wollen. Es ist vielmehr ein Überbegriff für frittiertes Gemüse in jeglicher Form. So sind ganze Chilis ein beliebter Snack, gerne werden auch Kartoffeln oder Zwiebel ausgebacken. Diese Form der indischen Gemüsekrapfen ist besonders in den indischen Restaurant in Großbritannien als Vorspeise beliebt, da sie milder ist.

Für die Zubereitung der indischen Gemüsekrapfen vermischst du Gewürze mit Kichererbsenmehl und Gemüse und backst diese dann in Fett aus. Kichererbsenmehl gibt dem Gericht seinen typisch nussigen, leicht Ei-artigen Geschmack. Ei selber kommt nicht zum Einsatz, daher ist dieses Gericht sogar vegan. Anders als bei einem Bierteig wird das Gemüse nicht dick paniert, sondern nur vom Teig benetzt. Dadurch sind die Bhaji zwar knusprig aber nicht zu mächtig.

Am Besten schmecken die indischen Gemüsekrapfen, wenn du einen heißen Chai Latte dazu trinkst. Klassisch werden die Bhaji in ein Chili-Chutney getunkt, sie schmecken aber auch mit fruchtigeren Versionen wie diesem Birnen-Chutney mit Ingwer und Chili. Wenn dir das zu würzig sein sollte, ist auch diese Gurken-Raita ein idealer Dip für die knusprigen Krapfen.

Indische Gemüsekrapfen auf einem weißen Teller, dekoriert mit einer grünen Chili und serviert mit einer roten Soße.

Indische Gemüsekrapfen – Bhaji

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Zubereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 4

Zutaten
  

  • 1 große Zwiebel
  • 75 g Babyspinat
  • 1 Kartoffel
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 TL Salz
  • 4 EL frischer Koriander
  • 250 ml Frittieröl

Zubereitung
 

  • Schäle die Zwiebel, halbiere sie und schneide sie dann in dünne Halbringe. Schneide den Spinat und die Kartoffel in feine Streifen und lege die Kartoffel bis zum weiteren Gebrauch in etwas Wasser. Schneide den Koriander fein.
  • Mische in einer Schüssel das Kichererbsenmehl, die Gewürze, das Natron, das Salz und den Koriander mit der Hälfte der Zwiebeln und 80 ml Wasser. Rühe das Ganze gut durch und lass es für 30 Minuten abgedeckt stehen.
  • Tropfe die Kartoffeln ab und gib sie zusammen mit der restlichen Zwiebel und dem Spinat zu der Masse. Lass es noch mal 10-15 Minuten stehen.
  • Erhitze das Frittieröl in einer tiefen Pfanne.
  • Rühre deine Gemüse-Teig-Mischung um. Der Teig sollte gerade dünn genug sein, um das Gemüse leicht zu bedecken, jedoch nicht zu flüssig. Wenn er zu flüssig ist, gib einen weiteren EL Kicherserbsenmehl hinzu.
  • Steche mit einem Esslöffel Portionen von der Gemüsemischung ab und lass' sie vorsichtig ins heiße Öl gleiten. Drücke sie etwas platt und brate sie von beiden Seiten für je etwa 4 Minuten goldbraun an. Tropfe die Krapfen auf einem Küchentuch ab.

Notizen

  • Wenn du ganze Gewürze verwendest, röste diese kurz an und zerstoße sie dann in einem Mörser.
  • Wird deine Masse gegen Ende flüssiger, dicke sie mit etwas Kichererbsenmehl nach.