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Nur 5 Zutaten: So backst du Kartoffel-Fladenbrote in der Pfanne

Diese Kartoffel-Fladenbrote backt nicht der Ofen, sondern der Herd. Zudem sind sie eine leckere Möglichkeit, um Kartoffeln vom Vortag zu verwerten.

Mehrere Kartoffel-Fladenbrote auf einem Brett, daneben Getreideähren und ein Geschirrtuch.
u00a9 stock.adobe.com/ Yulia Furman

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Hast du schon einmal selbst Brot gebacken? Wir können es nur empfehlen, denn kein Bäckerbrot der Welt kann es mit einer Scheibe heißem, frisch gebackenem Brot aufnehmen. Ganz egal, ob du dich für ein klassisches Brot oder diese Kartoffel-Fladenbrote entscheidest: Beim ersten Bissen spürst du sofort den Stolz in deiner Brust – und natürlich den unverwechselbaren Geschmack auf deiner Zunge.

Rezept für Kartoffel-Fladenbrote

Die Kartoffel-Fladenbrote schmecken als Beilage zu Reis, Suppen und Salaten, als Snack zwischendurch mit einem frischen Dip oder als Sandwich, das du im Paninigrill röstest. Sie sind außerdem ein tolles Resteessen, denn du kannst sie ganz einfach mit Pellkartoffeln vom Vortag zubereiten. Somit sparst du nicht nur richtig Zeit, sondern rettest auch übrig gebliebene Lebensmittel, bevor sie in den Abfall wandern.

Das Besondere an unseren Kartoffel-Fladenbroten ist aber nicht nur der Fakt, dass der Teig mit Erdäpfeln gemacht wird. Sondern, dass du die Brote nicht im Ofen, sondern in der Pfanne backst. Und dabei ist es wichtig, sie nicht zu lange darin brutzeln zu lassen, sonst werden sie am Ende zu trocken und hart. Außerdem solltest du beachten, den Teig zuvor nicht allzu lange zu kneten, damit die Kartoffel-Fladenbrote schön fluffig werden. Es kann überdies sein, dass dir der Teig etwas zu klebrig vorkommt. Aber keine Sorge, füge in diesem Fall einfach ein bisschen mehr Mehl hinzu.

Vor dem Servieren kannst du die Kartoffel-Fladenbrote noch mit etwas Öl bepinseln und ein paar frische Kräuter darüber streuen.

Wir haben jetzt so richtig Lust auf weitere kreative Brotrezepte bekommen. Falls es dir genauso geht, bleib doch mit uns in der Backstube! Wir schieben gleich ein Zupfbrot mit Käse und Knoblauchbutter in den Ofen. Darin befindet sich aber gerade noch unser schnelles 5-Minuten-Brot. Obendrein warten heute noch unser Haferflocken-Brot und unser Kichererbsen-Brot mit Quinoa auf die Röhre. Macht ja nichts, denn unsere Kartoffel-Fladenbrote backen wir ja sowieso in der Pfanne.

Mehrere Kartoffel-Fladenbrote auf einem Brett, daneben Getreideähren und ein Geschirrtuch.

Kartoffel-Fladenbrote

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Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen 6 Stück

Zutaten
  

  • 400 g Pellkartoffeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 140 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Salz und Pfeffer
  • Öl

Zubereitung
 

  • Beginne damit, die Kartoffeln zu waschen und in Salzwasser zu kochen, bis sie gar sind. Nach dem Abgießen lasse sie kurz ausdampfen und pelle sie, sobald sie sich bequem in der Hand halten lassen. Alternativ kannst du auch Pellkartoffeln vom Vortag verwenden.
  • Zerstampfe die Pellkartoffeln und füge dann gepressten Knoblauch, Mehl und Backpulver hinzu. Rühre die Zutaten um, salze und pfeffere nach Geschmack. Knete anschließend mit den Händen einen Teig. Bei Bedarf füge noch etwas mehr Mehl hinzu, falls der Teig zu klebrig ist.
  • Teile den Teig in sechs Kugeln. Lege Backpapier auf einen Tisch, bestreiche es leicht mit Öl und wickle die Kugeln einzeln darin ein. Rolle sie mit einem Nudelholz zu Fladen aus (ca. 0,5 cm dick). Brate die Fladen in etwas Öl in einer Pfanne goldbraun und lasse sie anschließend auf Küchenkrepp abtropfen.

Notizen

  • Knete den Teig nicht zu lange, damit die Fladenbrote luftig werden.
  • Passe gegebenenfalls die Menge des Mehls an, sollte der Teig zu klebrig sein.