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Pastinakensuppe – so cremig kann gesund sein

Das Gegenmittel gegen grauen Winterblues: cremige Pastinakensuppe mit knusprigen Pastinakenchips. Zum Weglöffeln!

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An einem regnerischen Tag gibt kaum etwas Besseres als einen Teller cremige, warme Suppe. Gute Suppen sind einfach wie eine warme Umarmung von innen. Winterliches Wurzelgemüse mit seiner süßlichen, erdigen Note hat die Fähigkeit, Suppen etwas besonders Wärmendes zu geben. Deshalb kochen wir heute eine cremige Pastinakensuppe.

Cremig und aromatisch: Pastinakensuppe ist genau das Richtige für kalte Wintertage

Die Pastinake ist ein deutsches Urgemüse, das bereits seit dem Mittelalter in Deutschland angebaut wird. Als dann im 16. Jahrhundert die Kartoffel ihren Weg ins Land fand, verdrängte sie die helle Rübe schnell. Mit der Zeit geriet die Pastinake fast in Vergessenheit. Dann jedoch rückten ihre gesundheitlichen Vorteile in den Vordergrund und die Pflanze feierte ein Comeback. Und diese hat es in sich: Das Wurzelgemüse beinhaltet sogar noch mehr Vitamin C als Karotten und ist reich an Kalium. Zudem enthält es ätherische Öle, die den Magen beruhigen und es sehr bekömmlich machen. So ist unsere Pastinakensuppe nicht nur verführerisch cremig und lecker, sondern unterstützt nebenbei auch noch dein Immunsystem und die Verdauung.

Pastinaken kannst du mittlerweile in jedem Supermarkt kaufen, besonders jetzt im Februar sind sie weitläufig erhältlich. Allerdings besteht bei der weißen Rübe Verwechslungsgefahr: Sie ähnelt optisch sehr der Petersilienwurzel, die geschmacklich zwar auch gut ist, aber zu dieser Suppe eher weniger passt. Um beim Einkauf für deine Pastinakensuppe eine Verwechslung zu vermeiden, achte auf den Blattansatz oben an der Rübe. Bei Pastinaken ist dieser etwas eingesunken, bei Petersilienwurzeln nach außen gewölbt.

Wir dekorieren unsere Pastinakensuppe gerne mit ein paar Chips aus Pastinaken, die etwas Biss geben. Diese sind optional, sehen aber schön aus und schmecken gut! Schneide dafür einfach eine Pastinake in dünne Scheiben und trockne diese im Ofen. Du kannst sie natürlich auch frittieren, wenn du das lieber magst. Garniere deine Suppe mit etwas geschnittener Petersilie. Wir garantieren, mit dieser Suppe ist jeder Wintertag nur noch halb so kalt!

Die Pastinake hat in der Küche viele Anwendungen, besonders gut schmeckt sie jedoch gebacken. Probiere sie zusammen mit anderen Gemüsesorten als Winter-Ofengemüse oder mach‘ sie zum alleinstehenden Star bei unseren gesunden Pastinaken-Pommes. Wer es lieber sahnig mag, wird unser Pastinaken-Kartoffelgratin lieben!

Pastinakensuppe in einer weißen Schüssel mit Pastinakenchips und Petersilie garniert. Daneben liegen Croutons und ganze Pastinaken.

Pastinakensuppe

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Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 4

Zutaten
  

  • 700 g Pastinaken
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Butter
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 100 ml vegane Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Zitronenabrieb
  • Petersilie

Zubereitung
 

  • Schäle die Pastinaken, die Kartoffel, die Zwiebel und den Knoblauch. Schneide eine Pastinake in feine Scheiben und backe diese bei 150 °C Umluft im Backofen knusprig. Würfele den Rest der Zutaten.
  • Schwitze erst Zwiebeln und Knoblauch glasig in Butter an und füge dann Pastinaken und Kartoffeln hinzu. Fülle das Ganze mit der Brühe auf und lass‘ es 25-30 min köcheln, bis das Gemüse gar ist.
  • Püriere die Suppe fein und gib die Sahne und den Zitronensaft hinzu. Schmecke die Suppe nach persönlicher Vorliebe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronenabrieb ab.
  • Garniere die Suppe mit etwas geschnittener Petersilie und den Pastinakenchips.