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Spezialität aus Österreich: würzige Spinatknödel mit Bergkäse

Schmecken wie Urlaub in den Alpen: Wir zeigen dir, wie du Spinatknödel zu Hause machen kannst du direkt auf eine kulinarische Kurzreise in den Süden gehst.

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6 sensationelle Ideen mit Spinat

Kaum eine deutsche Küche strahlt so viel Gemütlichkeit aus wie die Alpenküche. Gerichte wie Spinatknödel, Kaiserschmarrn, Spätzle und Co. schmecken nach der Abfahrt mit Ski und Snowboard oder während der Mittagspause auf der Wandertour durch die Berge. Dabei kann man ein außergewöhnliches Panorama genießen und sich freuen, nach einigen Schlemmermomenten gleich wieder in diese atemberaubende Natur einzutauchen. Ist der nächste Alpenurlaub noch in weiter Ferne, kannst du dir die urige Stimmung auch nach Hause holen.

Würzige Spinatknödel mit Bergkäse

Dabei helfen selbst gemachte Spinatknödel. Die grünen Klöße sind echte Lieblingsstücke, die man vor allem aus dem Süden Deutschlands, Österreich und Südtirol kennt. Kennt man Knödel normalerweise als Beilage zum Sonntagsbraten, nimmt diese Variante die kulinarische Hauptrolle auf dem Teller ein.

Die Spinatknödel werden dank der Zugabe von aromatischem Bergkäse ganz besonders würzig. Außerdem landen gebratene Zwiebeln und Knoblauch im Teig – weitere Geschmackskomponenten, die zum Genuss beitragen.

Wichtig für die Zubereitung der traditionellen Spezialität ist die Verwendung altbackener Brötchen. Hast du noch ein paar Sonntagsbrötchen vom Frühstück vor ein paar Tagen übrig, kannst du diese perfekt dafür verarbeiten. Sie bilden die Basis für den Knödelteig und werden zunächst in Milch eingeweicht. Nach Zugabe von Eiern, Spinat, Käse, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen kannst du anschließend deine Knödel formen. Und dann geht’s auch schon ab ins heiße Wasserbad.

Zu den Spinatknödeln isst man im Sommer gern zerlassene Butter. Außerdem passt ein frischer Salat mit knackigem Gemüse ganz ausgezeichnet dazu. Im Winter schmeckt dazu eine luftig aufgeschlagene Parmesansoße.

Um das Urlaubsgefühl abzurunden, gibt’s zum Nachtisch leckeren Kaiserschmarrn nach Originalrezept oder süße Mohnzelten. Falls du weitere Hauptgerichte suchst, wirst du dank unserer Anleitungen für Krautnudeln und Südtiroler Speckknödel fündig. An Guata!

2 Spinatknödel, einer halbiert, auf einem Teller mit Salat, im Hintergrund ein Stück Parmesan, neben dem Teller Besteck.

Spinatknödel

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Zubereitungszeit 50 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 4

Zutaten
  

  • 250 g altbackene Brötchen
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier
  • Salz
  • 250 g Spinat
  • 1 große Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 60 g Bergkäse
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss

Zubereitung
 

  • Schneide die Brötchen klein und übergieße sie mit der Milch. Verquirle die Eier, gibt sie dazu und salze die Masse. Stelle sie kurz beiseite.
  • Wasche derweil den Spinat und koche ihn in gesalzenem Wasser wenige Minuten. Gieße ihn ab, drücke überschüssiges Wasser aus den Blättern und zerkleinere diese zum Beispiel in einer Küchenmaschine.
  • Schäle Zwiebel und Knoblauch, hacke beides klein und dünste sie in etwas Butter.
  • Reibe den Käse.
  • Gib Spinat, Käse und den Zwiebel-Knoblauch-Mix zu den Brötchen und knete daraus einen Teig. Schmecke ihn mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss ab. Lass den Teig 10 Minuten ruhen.
  • Erhitze Salzwasser in einem Topf. Forme aus dem Teig Knödel und gib sie 10 Minuten ins siedende Wasser. Achtung: Das Wasser sollte nicht kochen.
  • Lass die Knödel anschließend gut abtropfen.

Notizen

  • Ist der Knödelteig zu trocken, gib etwas mehr Milch dazu. Ist er zu feucht, helfen Semmelbrösel.
  • Du kannst die Knödel auch dampfgaren, statt sie direkt im Wasser zu kochen.
  • Zu den Knödeln passen zerlassene Butter, Parmesansoße und frischer Salat. Reibe vor dem Servieren noch etwas Parmesan darüber.