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Elsässer Apfelkuchen: Kuchenglück aus Frankreich

Genieße mit uns ein leckeres Stück Elsässer Apfelkuchen. Dank des einfachen Rezepts gelingt er selbst Backanfängern.

Ein Elsässer Apfelkuchen mit Puderzucker auf einem Teller.
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8 Tricks für Hobby-Bäcker

Apfelkuchen gibt es viele, und alle schmecken auf ihre Art superlecker. Manche sind aufwendiger, andere weniger. Der Elsässer Apfelkuchen aus unserem heutigen Rezept besteht aus einem einfachen, schnellen Rührteig und leicht säuerlichen Äpfeln. Ein Rahmguss verleiht ihm das gewisse Extra und macht ihn zu einem echten Genuss.

Elsässer Apfelkuchen: einfaches Rezept, auch für Backanfänger

Äpfel sind wahre Wunder der Natur. Sie sind sehr gesund, es gibt sie in unzähligen Sorten und man kann aus ihnen viele leckere Gerichte und Desserts zaubern. Der Elsässer Apfelkuchen hat seinen Ursprung, wie der Name schon sagt, im Elsass – einer Region im Nordosten Frankreichs. Das Elsass gehört heute zu Frankreich, war im Laufe der Jahrhunderte aber auch immer wieder ein Teil Deutschlands. Dementsprechend weist diese Region eine gemischte und sehr reiche (kulinarische) Kultur auf.

Eines der leckersten Kulturgüter ist die „Tarte Alsacienne“, wie der Elsässer Apfelkuchen auf Französisch heißt. Die wichtigsten Zutaten des Kuchens sind Äpfel, ein Rührteig und ein Guss aus Eiern, Milch und Sahne, der einen tollen Glanz verleiht. Wer mag, kann den Apfelkuchen zusätzlich mit Rosinen, etwas Rum oder Mandelblättchen verfeinern. Dank der einfachen Zubereitung können sich auch Backanfänger an den Kuchen wagen.

Am besten schmeckt der Elsässer Apfelkuchen, wenn du ihn noch lauwarm und mit einem Klecks Sahne servierst. Mmh, da läuft einem schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen.

Apfelkuchen kann man nie genug im Backrepertoire haben. Neben dem Elsässer Apfelkuchen sind auch der Apfelstrudel-Kuchen und der Apfelkuchen mit Pudding-Creme eine ausgezeichnete Wahl für den Kaffeetisch. Unser Apfel-Wein-Kuchen ist megalecker, aber nur etwas für die Großen.

Ein Elsässer Apfelkuchen mit Puderzucker auf einem Teller.

Elsässer Apfelkuchen

Anke
4.50 (2 Bewertungen)
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten
Portionen 12 Stücke

Kochutensilien

  • 1 Springform, ⌀ 26 cm

Zutaten
  

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl
  • 25 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Salz
  • 125 g Butter kalt

Für die Äpfel:

  • 1 kg Äpfel
  • 25 g Zucker
  • 1 Zitrone

Für den Guss:

  • 3 Eier
  • 50 g Zucker
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • Puderzucker optional

Zubereitung
 

  • Vermische Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz für den Teig miteinander. Gib dann die Butter in Stückchen dazu. Verrühre alle Zutaten zu einem glatten Teig und stelle ihn dann 30 Minuten kalt.
  • Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  • Wasche die Äpfel, schäle sie und viertel sie. Entferne das Kerngehäuse.
  • Schneide die Apfelstücke auf der gewölbten Seite mehrmals ein. Achte darauf, sie nicht komplett durchzuschneiden. Vermische die Äpfel mit dem Zucker und 2-3 EL Zitronensaft.
  • Rolle den Teig aus und lege ihn in eine Springform. Ziehe einen Rand hoch und stich den Boden mehrmals mit einer Gabel ein.
  • Verteile die Äpfel mit der Wölbung nach oben auf dem Teig.
  • Backe den Kuchen 25 Minuten vor.
  • Schlage die Eier mit dem Zucker für den Guss auf und rühre Milch und Sahne unter. Hole den Kuchen aus dem Ofen und übergieße ihn mit der Creme.
  • Backe den Elsässer Apfelkuchen dann weitere 35-40 Minuten, bis er goldbraun ist.
  • Garniere ihn vor dem Servieren mit Puderzucker, wenn du magst.

Notizen

Tipp: Lege 2 Kochlöffelstiele neben die Apfelhälften, bevor du sie einschneidest. Damit verhinderst du, sie aus Versehen durchzuschneiden.