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Frühstück, mal anders: So würzig schmeckt indisches Upma

Der indische Frühstücksgrieß Upma schmeckt richtig würzig und ist eine willkommene Abwechslung zum Marmeladenbrot.

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Süße Frühstücksspeisen wie Milchreis, Hafer- oder Grießbrei, wie wir sie kennen, liebt man auch in anderen Ländern der Erde – wenn auch mit kleinen Abwandlungen. In den USA oder Großbritannien schlemmt man Porridge, in Indien genießt man sogenanntes Upma. Das ist herzhaft gewürzter Frühstücksgrieß, der sich für all diejenigen eignet, die morgens mal Abwechslung vom Marmeladenbrot oder Müsli möchten.

Indisches Upma zum Frühstück

Unter anderem würzt man indisches Upma mit Senfkörnern, Chili und Kreuzkümmelsamen. Das allein lässt ahnen: Es wird aromatisch und besonders geschmackvoll! Wie bei vielen traditionellen Speisen gilt aber auch bei dieser Spezialität: Es gibt nicht das eine Upma-Rezept, sondern viele verschiedene. Mal werden einige Gewürze ausgetauscht, mal unterschiedliche Zugaben verarbeitet. So können variabel etwa Erbsen, Erdnüsse oder Cashews untergemischt werden. Auch Curryblätter, Möhren, Tomaten, Zimt oder Koriander sind beliebte Zutaten.

Wichtig ist: Das Basisrezept ist leicht nachgemacht und kann ganz nach Belieben angepasst werden. Widme dich also ganz entspannt der Zubereitung und prüfe, welche Zutaten du noch zu Hause hast, die vielleicht bald verbraucht werden sollten.

Und noch einmal gilt Entwarnung: Nicht überall findet man Chana Dal, wobei es sich um grob zerkleinerte Kichererbsen handelt. Du kannst sie ganz einfach mit herkömmlichen Kichererbsen aus der Dose ersetzen. Andere Zutaten kannst du ebenso ersetzen oder streichen – je nachdem, was du vorrätig hast oder im Laden findest.

Übrigens: In der indischen Küche nutzt man zum Anbraten und Rösten häufig Ghee, also geklärte Butter. Damit auch Veganer mitessen können, haben wir darauf verzichtet.

Na, ist es nicht wunderbar, morgens schon in den Urlaub zu fahren – also zumindest kulinarisch? Du kannst dich auch dank französischer Mandelcroissants, einer orientalischen Bulgur-Orangen-Bowl oder amerikanischen Hash Browns auf Reisen begeben.

Eine Schale indisches Upma, Hartweizengrieß, mit etwas Gemüse und Kräutern, daneben ein Löffel.

Indisches Upma

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Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 2

Zutaten
  

  • 100 g Grieß oder Couscous
  • Öl
  • 1 TL Senfsamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Chana Dal grob zerkleinerte Kichererbsen
  • 1/2 TL Urid Dal halbierte Urdbohnen
  • 1 Prise Asafoetida Gewürzmischung, optional
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 1 große Zwiebel
  • 1/2 TL gehackter Ingwer
  • 40 g TK-Erbsen
  • 1/2 TL gemahlener Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • 350 ml Wasser
  • 1 Zitrone Saft

Zubereitung
 

  • Röste zunächst den Grieß bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten lang, wobei du regelmäßig umrührst. Stelle ihn dann beiseite.
  • Erhitze Öl in einer Pfanne und röste Senfsamen, Kreuzkümmelsamen, Chana Dal, Urdbohnen, Asafoetida und Chilipulver darin 2 Minuten lang. Füge dann die Cashews hinzu.
  • Schäle Zwiebel und Ingwer, dann hacken und ebenfalls in die Pfanne geben.
  • Nach ein paar Minuten kommen auch die Erbsen dazu. Würze alles mit Kurkuma, Salz und Pfeffer.
  • Gieße Wasser hinzu, rühre um und bringe es zum Kochen. Schmecke nochmals ab und reduziere die Hitze.
  • Füge nun den gerösteten Grieß hinzu und rühre gut um, um Klumpen zu vermeiden. Lass alles etwa 5 Minuten lang mit geschlossenem Deckel köcheln, bis der Grieß das Wasser gut aufgenommen hat. Entferne dann den Deckel, lockere alles mit einer Gabel auf und verfeinere es mit Zitronensaft.

Notizen

  • Ersetze Chana Dal bei Bedarf mit Kichererbsen aus der Dose.
  • Findest du weitere Zutaten nicht im Super- oder Spezialitätenmarkt, kannst du sie einfach weglassen.