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Alles andere als schlecht gemacht: italienische Malfatti mit Spinat und Ricotta

Diese italienischen Malfatti mit Spinat und Ricotta zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht und Urlaubsgefühle auf den Teller! Probiere sie direkt aus!

Malfatti mit Spinat und Ricotta auf einem weißen Teller, mit Basilikum garniert.
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Ach, in Italien zu sein wäre jetzt schön. Raus aus dem grauen Deutschland und rein in den Sommerurlaub. Zwischen dir und einem Aperol Spritz an der sommerlichen italienischen Riviera liegen gerade noch mindestens vier Monate? Dann vereinfache dir die Wartezeit und koche diese leckeren Malfatti mit Spinat und Ricotta!

Italien auf dem Teller und Sonne im Bauch: Malfatti mit Spinat und Ricotta machen einfach glücklich!

Malfatti sind eine Art Gnocchi, zumindest im weitesten Sinne. Beide werden zu einer Nocke geformt und beide schmecken hervorragend mit kräftigen Soßen, aber auch einfach nur mit Butter und Parmesan. Da enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Gnocchi bestehen aus einem Teig aus Kartoffeln und Hartweizengries. Malfatti mit Spinat und Ricotta beinhalten keine Kartoffeln und auch kaum Mehl. Ihre Masse besteht zu einem Großteil aus Ricotta, der mit Ei gebunden wird.

Der Name Malfatti heißt übersetzt „schlecht gemacht“, was erstmal nicht unbedingt nach einer guten Werbestrategie klingt. Aber keine Sorge: Der etwas komische Name bezieht sich mitnichten auf den Geschmack der kleinen Nocken, vielmehr auf die Form. Die Masse der Malfatti mit Spinat und Ricotta wird entweder mit zwei Löffeln oder auch den Händen vor dem Garen zu Nocken oder nockenähnlichen Gebilden geformt. Dabei besteht nicht der Anspruch, dass alle exakt gleich aussehen. Ganz nach dem Motto „wahre Schönheit kommt von innen!“

Ganz besonders lecker sind unsere Malfatti mit Spinat und Ricotta mit etwas brauner Butter und Parmesan. Braune Butter, auch Nussbutter genannt, wird hergestellt, indem Butter langsam so weit erhitzt wird, dass der Milchzucker in ihr karamellisiert. Dadurch entsteht ein nussiger Geschmack, der perfekt mit den parmesan-würzigen Malfatti harmoniert.

Wir bei Leckerschmecker lieben die italienische Küche! Auf unserer Seite findest du viele verschiedene Gerichte aus dem Land am Mittelmeer, wie zum Beispiel diese frischen und einfachen Pasta al Limone und dieses deftige Radicchio-Risotto mit Pancetta. Vorweg macht sich eine Bruschetta Italiana gut, die klassische italienische Vorspeise schlechthin.

Malfatti mit Spinat und Ricotta auf einem weißen Teller, mit Basilikum garniert.

Malfatti mit Spinat und Ricotta

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Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 4

Zutaten
  

Für die Nussbutter:

  • 250 g Butter

Für die Malfatti:

  • 450 g TK-Blattspinat aufgetaut
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 300 g Ricotta
  • 3 Eier
  • 50 g Parmesan
  • 5 EL Mehl

Zubereitung
 

  • Setze einen großen Topf Salzwasser auf. Gib die Butter für deine Nussbutter in einen kleineren Topf und schmelze sie. Köchele sie dann so lange, bis sie ein nussiges Aroma verströmt und die Milchbestandteile gebräunt sind.
  • Du kannst währenddessen deine Malfatti zubereiten. Tropfe dafür zunächst den aufgetauten Blattspinat gut ab. Würfele währenddessen die Schalotte und die Knoblauchzehe fein. Schwitze beides in etwas Butter an und gib dann den Spinat hinzu. Würze das Ganze mit etwas Salz und Pfeffer.
  • Vermenge die Spinat-Mischung mit Ricotta, den Eiern und dem Parmesan und arbeite danach nach und nach das Mehl unter, sodass ein glatter Teig entsteht. Du kannst eine kleine Probe-Nocke abdrehen und diese im Salzwasser garen. Wenn sie zusammenhält, ist dein Teig gut. Wenn nicht, füge etwas mehr Mehl hinzu.
  • Drehe die Malfatti direkt ins köchelnde Salzwasser ab oder forme sie vor und lagere sie auf einer bemehlten Fläche. Gare nicht zu viele Malfatti auf einmal, sonst können sie aneinander kleben. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie gar. Schöpfe sie aus dem Wasser und serviere sie mit der Nussbutter und ordentlich Parmesan.

Notizen

Du kannst die Nussbutter durch ein feines Tuch abfiltern. Dadurch sieht sie etwas hübscher aus und ist länger haltbar, nämlich mehrere Monate im Kühlschrank.